Ausstellung: THE FEMALE GAZE - Lieser - Torres - Römer

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Datum:Donnerstag, 5. März 2026Uhrzeit:10:00 UhrAdresse:
Vernissage: 5. März 2026 von 18:00 - 20:00 Uhr Motzstr. 23 - Nähe Nollendorfplatz barrierearmer Zugang mit Rollirampe
Eintritt:frei

Diese Gruppenausstellung präsentiert feministisch geprägte Fotografie und Malerei, die traditionelle Sichtweisen auf Geschlechterrollen, Begehren und Queerness hinterfragt.

Alle Werke reflektieren die Bildsprache des „männlichen Blicks“, eröffnen neue Wege der Darstellung von Intimität und Sexualität und bekräftigen das Recht von Frauen, diese selbst zu interpretieren. 

Catherine Liesers WerkGazing Woman“ zeigt Menschen als Objekte der Begierde in selbstbestimmten Porträts. Lieser reflektiert die Auswirkungen des „männlichen Blicks“, wie die Normalisierung von Heterosexualität und binären Geschlechterrollen. Im Gegensatz zum „männlichen Blick“ stellt sie nicht nur Frauen als Objekte der Begierde dar, sondern auch Männer und nicht-binäre Personen sowie Menschen, die sich als queer und außerhalb der Heteronormativität verorten.

 

In ihren Ölgemälden überträgt Hannah Römer lesbische Motive in den Stil der Alten Meister und interpretiert mythologische Themen neu, um die oft verdrängte Intimität und Verletzlichkeit zwischen Frauen in den Mittelpunkt zu rücken. Diese Bilder dienen nicht als pornografisches Spektakel für Männer, sondern als Forderung nach Sichtbarkeit und Anerkennung. Angesichts eines kunsthistorischen Kanons, der die Wünsche von Frauen als irrelevant abtut und ihre Intimität auf eine männliche Fantasie reduziert, feiern sie die lesbischen Geschichten, denen bisher die Aufmerksamkeit verwehrt blieb. 

 

In der Fotoserie „Boys“ untersucht Daniela Torres Männlichkeit aus weiblicher Perspektive und reflektiert, was diese Sichtweise sowohl für die Betrachter als auch für die fotografierten Männer bedeutet. Torres schafft einen Raum, in dem sich ihre Modelle selbstbestimmt präsentieren können. Ihre Arbeit betont Intimität, Zärtlichkeit und männliche Verletzlichkeit.

 

This group exhibition showcases feminist-driven fine art photography and painting that challenges traditional perspectives on gender roles, desire, and queerness.
All of the pieces reflect on the visual language of the ‚male gaze‘, offering new ways of depicting intimacy and sexuality, and reclaiming the right as women to interpret them.
Catherine Lieser‘s work „Gazing Woman“ depicts people as objects of desire in self determined portraits.
Lieser reflects the effects of the „male gaze“, such as the normalization of heterosexuality and binary genders.
Contrary to the „male gaze“, she depcits not only women as objects of desire, but also men and non-binary people, as well as people who see themselves as queer and outside of heteronormativity.
In her oil paintings, Hannah Römer transfers lesbian motifs into the style of the Old Masters, reinterpreting mythological themes to focus on the often erased intimacy and vulnerability
between women.
These images serve not as a pornographic spectacle for men, but as a demand to be seen and acknowledged. In the face of an art historical canon that deems women‘s desires irrelevant and reduces their intimacy to a male fantasy, they celebrate the lesbian stories that have so far been denied the spotlight.
In the photographic series Boys, Daniela Torres examines masculinity through a female gaze, considering what this perspective signifies both for viewers and for the men she photographs.
Torres creates a space in which her subjects can present themselves autonomously. Her work emphasises intimacy, tenderness, and male vulnerability.

 

Mehr zu den Künstlerinnen:

Catherine Lieser WEBSITE

Catherine Lieser works with digital photography with a focus on portraits. She is interested in gender roles and social roles, and how we as society create and educate ourselves in these roles.
She was born in Essen in 1986, studied at the University of Television and Film in Munich and lives and works in Berlin. She is part of the Female Photoclub and  the Professional Association of Freelance Photographers and Film Designers (Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V., BFF).

 

Deutsch: Catherine Lieser arbeitet mit digitaler Fotografie, mit einem Schwerpunkt auf Porträts. Sie interessiert sich für Geschlechterrollen und soziale Rollen und wie wir als Gesellschaft diese Rollen schaffen und uns darin ausbilden.

Sie wurde 1986 in Essen geboren, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München und lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Mitglied im Female Photoclub und im Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF).

 

Daniela Torres WEBSITE

Daniela Torres is a multidisciplinary artist from Quito, Ecuador, based in Berlin, Germany.

Advocating for gender equality, the artist challenges societal norms through the mediums of photography, ceramics, and writing. Her work is a celebration of femininity, highlighting the profound beauty found in vulnerability, empowerment and liberation.

Founder of MŌ Gallery (2017-2019), Daniela Torres has curated numerous solo and group exhibitions before shifting her focus back to photography. In her portrait series “Boys” (2015-ongoing), the artist draws inspiration from the traditional female representation throughout History, while deliberately reversing the roles. By doing so, she refuses to confine women to the status of muse and aims to present the nuanced and multifaceted nature of masculinity.

Striking strong poses in front of her own camera and using personal histories and archives in her projects, Daniela Torres creates powerful self-portraits that reclaim her narrative and the right of women to be the protagonists of their own stories. Master of her story and image, she also emphasises how women can be desirable subjects without being reduced to mere objects of desire.

In her art studio in Alt-Moabit, Daniela Torres also shares her artistic practice through interactive workshops. In her “Ceramic Dick Sculpture” workshops, participants are invited to sculpt dicks inspired by their personal experiences, as a way to release frustrations or explore fantasies in a symbolic and cathartic manner. Beyond the hands-on creative aspect, these workshops foster open conversations designed to break down rigid notions of masculinity.

 

Deutsch: Daniela Torres ist eine multidisziplinäre Künstlerin aus Quito, Ecuador, die in Berlin lebt und arbeitet. Als Verfechterin der Geschlechtergleichstellung hinterfragt sie gesellschaftliche Normen mithilfe von Fotografie, Keramik und Texten. Ihre Arbeiten sind eine Hommage an die Weiblichkeit und heben die tiefe Schönheit hervor, die in Verletzlichkeit, Stärke und Befreiung liegt. In ihren ausdrucksstarken Posen vor der Kamera und unter Einbeziehung persönlicher Geschichten und Archive schafft Daniela Torres kraftvolle Selbstporträts, die ihre Erzählung zurückerobern und das Recht von Frauen stärken, die Protagonistinnen ihrer eigenen Geschichten zu sein. Als Meisterin ihrer Erzählung und ihres Bildes betont sie zudem, dass Frauen begehrenswerte Subjekte sein können, ohne auf bloße Objekte der Begierde reduziert zu werden. In ihrem Atelier in Alt-Moabit vermittelt Daniela Torres ihre künstlerische Praxis auch in interaktiven Workshops. In ihren Workshops zur „Keramik-Penis-Skulptur“ sind die Teilnehmenden eingeladen, von ihren persönlichen Erfahrungen inspirierte Penisse zu formen, um Frustrationen abzubauen oder Fantasien auf symbolische und kathartische Weise zu erkunden. Über den praktischen, kreativen Aspekt hinaus fördern diese Workshops offene Gespräche, die darauf abzielen, starre Vorstellungen von Männlichkeit aufzubrechen.

 

Hannah Römer WEBSITE

Hannah Römer’s work primarily focuses on oil painting, using the traditional techniques and styles of the Old Masters to explore themes of mythology and art history reimagined from a 
lesbian perspective. 
Her interest lies in exploring themes of women’s desire for other women in the context of a cultural landscape that denies both women’s ability to experience desire and the existence of 
sexuality and love without the involvement of men altogether. 
She was born in 1999 in Kirchheim unter Teck and is currently studying Fine Art at the Stuttgart State Academy of Art and Design.

 

Deutsch:  Hannah Römers Werk konzentriert sich vorwiegend auf die Ölmalerei. Sie nutzt die traditionellen Techniken und Stile der Alten Meister, um Themen der Mythologie und Kunstgeschichte aus einer lesbischen Perspektive neu zu interpretieren. Ihr Interesse gilt der Auseinandersetzung mit dem Begehren von Frauen nach anderen Frauen im Kontext einer Kultur, die Frauen sowohl die Fähigkeit zu Begehren als auch die Existenz von Sexualität und Liebe ohne die Beteiligung von Männern gänzlich abspricht. Sie wurde 1999 in Kirchheim unter Teck geboren und studiert derzeit Bildende Kunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Stuttgart.

Ausstellung: THE FEMALE GAZE - Lieser - Torres - Römer

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Datum:Donnerstag, 5. März 2026Uhrzeit:10:00 UhrAdresse:
Vernissage: 5. März 2026 von 18:00 - 20:00 Uhr Motzstr. 23 - Nähe Nollendorfplatz barrierearmer Zugang mit Rollirampe
Eintritt:frei

Diese Gruppenausstellung präsentiert feministisch geprägte Fotografie und Malerei, die traditionelle Sichtweisen auf Geschlechterrollen, Begehren und Queerness hinterfragt.

Alle Werke reflektieren die Bildsprache des „männlichen Blicks“, eröffnen neue Wege der Darstellung von Intimität und Sexualität und bekräftigen das Recht von Frauen, diese selbst zu interpretieren. 

Catherine Liesers WerkGazing Woman“ zeigt Menschen als Objekte der Begierde in selbstbestimmten Porträts. Lieser reflektiert die Auswirkungen des „männlichen Blicks“, wie die Normalisierung von Heterosexualität und binären Geschlechterrollen. Im Gegensatz zum „männlichen Blick“ stellt sie nicht nur Frauen als Objekte der Begierde dar, sondern auch Männer und nicht-binäre Personen sowie Menschen, die sich als queer und außerhalb der Heteronormativität verorten.

 

In ihren Ölgemälden überträgt Hannah Römer lesbische Motive in den Stil der Alten Meister und interpretiert mythologische Themen neu, um die oft verdrängte Intimität und Verletzlichkeit zwischen Frauen in den Mittelpunkt zu rücken. Diese Bilder dienen nicht als pornografisches Spektakel für Männer, sondern als Forderung nach Sichtbarkeit und Anerkennung. Angesichts eines kunsthistorischen Kanons, der die Wünsche von Frauen als irrelevant abtut und ihre Intimität auf eine männliche Fantasie reduziert, feiern sie die lesbischen Geschichten, denen bisher die Aufmerksamkeit verwehrt blieb. 

 

In der Fotoserie „Boys“ untersucht Daniela Torres Männlichkeit aus weiblicher Perspektive und reflektiert, was diese Sichtweise sowohl für die Betrachter als auch für die fotografierten Männer bedeutet. Torres schafft einen Raum, in dem sich ihre Modelle selbstbestimmt präsentieren können. Ihre Arbeit betont Intimität, Zärtlichkeit und männliche Verletzlichkeit.

 

This group exhibition showcases feminist-driven fine art photography and painting that challenges traditional perspectives on gender roles, desire, and queerness.
All of the pieces reflect on the visual language of the ‚male gaze‘, offering new ways of depicting intimacy and sexuality, and reclaiming the right as women to interpret them.
Catherine Lieser‘s work „Gazing Woman“ depicts people as objects of desire in self determined portraits.
Lieser reflects the effects of the „male gaze“, such as the normalization of heterosexuality and binary genders.
Contrary to the „male gaze“, she depcits not only women as objects of desire, but also men and non-binary people, as well as people who see themselves as queer and outside of heteronormativity.
In her oil paintings, Hannah Römer transfers lesbian motifs into the style of the Old Masters, reinterpreting mythological themes to focus on the often erased intimacy and vulnerability
between women.
These images serve not as a pornographic spectacle for men, but as a demand to be seen and acknowledged. In the face of an art historical canon that deems women‘s desires irrelevant and reduces their intimacy to a male fantasy, they celebrate the lesbian stories that have so far been denied the spotlight.
In the photographic series Boys, Daniela Torres examines masculinity through a female gaze, considering what this perspective signifies both for viewers and for the men she photographs.
Torres creates a space in which her subjects can present themselves autonomously. Her work emphasises intimacy, tenderness, and male vulnerability.

 

Mehr zu den Künstlerinnen:

Catherine Lieser WEBSITE

Catherine Lieser works with digital photography with a focus on portraits. She is interested in gender roles and social roles, and how we as society create and educate ourselves in these roles.
She was born in Essen in 1986, studied at the University of Television and Film in Munich and lives and works in Berlin. She is part of the Female Photoclub and  the Professional Association of Freelance Photographers and Film Designers (Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V., BFF).

 

Deutsch: Catherine Lieser arbeitet mit digitaler Fotografie, mit einem Schwerpunkt auf Porträts. Sie interessiert sich für Geschlechterrollen und soziale Rollen und wie wir als Gesellschaft diese Rollen schaffen und uns darin ausbilden.

Sie wurde 1986 in Essen geboren, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München und lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Mitglied im Female Photoclub und im Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF).

 

Daniela Torres WEBSITE

Daniela Torres is a multidisciplinary artist from Quito, Ecuador, based in Berlin, Germany.

Advocating for gender equality, the artist challenges societal norms through the mediums of photography, ceramics, and writing. Her work is a celebration of femininity, highlighting the profound beauty found in vulnerability, empowerment and liberation.

Founder of MŌ Gallery (2017-2019), Daniela Torres has curated numerous solo and group exhibitions before shifting her focus back to photography. In her portrait series “Boys” (2015-ongoing), the artist draws inspiration from the traditional female representation throughout History, while deliberately reversing the roles. By doing so, she refuses to confine women to the status of muse and aims to present the nuanced and multifaceted nature of masculinity.

Striking strong poses in front of her own camera and using personal histories and archives in her projects, Daniela Torres creates powerful self-portraits that reclaim her narrative and the right of women to be the protagonists of their own stories. Master of her story and image, she also emphasises how women can be desirable subjects without being reduced to mere objects of desire.

In her art studio in Alt-Moabit, Daniela Torres also shares her artistic practice through interactive workshops. In her “Ceramic Dick Sculpture” workshops, participants are invited to sculpt dicks inspired by their personal experiences, as a way to release frustrations or explore fantasies in a symbolic and cathartic manner. Beyond the hands-on creative aspect, these workshops foster open conversations designed to break down rigid notions of masculinity.

 

Deutsch: Daniela Torres ist eine multidisziplinäre Künstlerin aus Quito, Ecuador, die in Berlin lebt und arbeitet. Als Verfechterin der Geschlechtergleichstellung hinterfragt sie gesellschaftliche Normen mithilfe von Fotografie, Keramik und Texten. Ihre Arbeiten sind eine Hommage an die Weiblichkeit und heben die tiefe Schönheit hervor, die in Verletzlichkeit, Stärke und Befreiung liegt. In ihren ausdrucksstarken Posen vor der Kamera und unter Einbeziehung persönlicher Geschichten und Archive schafft Daniela Torres kraftvolle Selbstporträts, die ihre Erzählung zurückerobern und das Recht von Frauen stärken, die Protagonistinnen ihrer eigenen Geschichten zu sein. Als Meisterin ihrer Erzählung und ihres Bildes betont sie zudem, dass Frauen begehrenswerte Subjekte sein können, ohne auf bloße Objekte der Begierde reduziert zu werden. In ihrem Atelier in Alt-Moabit vermittelt Daniela Torres ihre künstlerische Praxis auch in interaktiven Workshops. In ihren Workshops zur „Keramik-Penis-Skulptur“ sind die Teilnehmenden eingeladen, von ihren persönlichen Erfahrungen inspirierte Penisse zu formen, um Frustrationen abzubauen oder Fantasien auf symbolische und kathartische Weise zu erkunden. Über den praktischen, kreativen Aspekt hinaus fördern diese Workshops offene Gespräche, die darauf abzielen, starre Vorstellungen von Männlichkeit aufzubrechen.

 

Hannah Römer WEBSITE

Hannah Römer’s work primarily focuses on oil painting, using the traditional techniques and styles of the Old Masters to explore themes of mythology and art history reimagined from a 
lesbian perspective. 
Her interest lies in exploring themes of women’s desire for other women in the context of a cultural landscape that denies both women’s ability to experience desire and the existence of 
sexuality and love without the involvement of men altogether. 
She was born in 1999 in Kirchheim unter Teck and is currently studying Fine Art at the Stuttgart State Academy of Art and Design.

 

Deutsch:  Hannah Römers Werk konzentriert sich vorwiegend auf die Ölmalerei. Sie nutzt die traditionellen Techniken und Stile der Alten Meister, um Themen der Mythologie und Kunstgeschichte aus einer lesbischen Perspektive neu zu interpretieren. Ihr Interesse gilt der Auseinandersetzung mit dem Begehren von Frauen nach anderen Frauen im Kontext einer Kultur, die Frauen sowohl die Fähigkeit zu Begehren als auch die Existenz von Sexualität und Liebe ohne die Beteiligung von Männern gänzlich abspricht. Sie wurde 1999 in Kirchheim unter Teck geboren und studiert derzeit Bildende Kunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Stuttgart.

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